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Japanische Karten

Japanische Pokémon Karten: Wert bestimmen und Preise scannen

Japanische Karten scheitern in vielen Sammel-Apps an zwei Dingen: der eigenen Set-Nummerierung und den japanischen Schriftzeichen. Diese Seite zeigt, welche Merkmale den Wert bestimmen – und wie du den aktuellen Marktpreis in wenigen Sekunden per Scan bekommst, statt Nummern manuell zu vergleichen.

Was den Wert japanischer Karten bestimmt

Eigene Nummerierung

Japanische Sets haben andere Setgrößen. Dieselbe Karte trägt in Japan eine andere Nummer als international – bei Secret Rares liegt die Nummer sogar über der Setgröße (z. B. 093/073).

Set-Kürzel statt Set-Name

Kürzel wie sv1a, s12a oder SV kennzeichnen die japanische Erweiterung. Wer sie mit englischen Sets verwechselt, vergleicht Preise der falschen Karte.

Seltenheitsstufen SR, SAR, UR

Japan nutzt eigene Rarity-Stufen. Art-Rares und Special-Art-Rares erzielen oft deutlich höhere Preise als die internationale Variante derselben Karte.

Zustand und Zentrierung

Japanische Karten sind meist besser zentriert und gelten als grading-freundlich. Der Zustand (Near Mint bis Played) bleibt trotzdem der größte Preisfaktor.

In drei Schritten zum Preis deiner japanischen Karte

  1. Karte fotografieren oder Foto hochladen – Kamera und Datei-Upload funktionieren auch mobil.
  2. Die Erkennung liest Name, Nummer, Set-Kürzel und Sprache aus und ordnet die Karte dem japanischen Set zu – abgeglichen gegen eine Kartendatenbank mit vier Kartensprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch).
  3. Zustand, Sprache und Menge auswählen, Karte übernehmen: Der aktuelle Marktpreis landet mit Datenalter in deiner Sammlung und im Portfolio-Verlauf.

Japanisch oder international – warum die Preise auseinanderlaufen

Japanische Sets erscheinen meist einige Monate vor der internationalen Fassung und werden in höheren Stückzahlen gedruckt. Gewöhnliche Karten sind dadurch günstiger, während japanische Special-Art-Rares wegen der exklusiven Illustrationen häufig teurer gehandelt werden als das englische Pendant. Für eine belastbare Bewertung brauchst du deshalb den Preis genau der japanischen Kartenversion – nicht den der englischen Karte mit gleichem Namen.

Genau das übernimmt die Zuordnung beim Scan: Sprache und Set-Kürzel entscheiden, welcher Marktpreis herangezogen wird. Zu jedem Preis siehst du, wie alt die Daten sind, und kannst ihn bei Bedarf aktualisieren.

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Zustand japanischer Karten einordnen

Japanische Drucke sind häufig besser zentriert, die Zustandsstufen selbst sind identisch zu den internationalen Karten. Prüfe die Karte im Streiflicht und ordne sie vor dem Preisvergleich einer Stufe zu – Marktpreise gelten in der Regel für Near Mint.

  • Near Mint (NM)

    Scharfe Ecken, saubere Kanten, keine sichtbaren Kratzer im Gegenlicht, gerade Zentrierung.

  • Excellent (EX)

    Minimale Kantenabnutzung oder ein einzelner feiner Kratzer, sonst unauffällig.

  • Good (GD)

    Erkennbare weiße Stellen an Kanten oder Ecken, Oberfläche noch geschlossen.

  • Light Played (LP)

    Mehrere weiße Kanten, leichte Knicke im Rand, sichtbare Gebrauchsspuren.

  • Played (PL)

    Starke Abnutzung, Knicke, matte Oberfläche, teils Wasserränder.

  • Damaged (DMG)

    Risse, Löcher, Beschriftung, abgelöste Schichten.

Orientierung für den eigenen Bestand, keine Grading-Note.

Grading-Anbieter und Kosten vergleichen →

Japanische Karte ohne lesbare Nummer bestimmen

Fehlt die Nummer oder ist das Set-Kürzel abgegriffen, helfen dieselben Merkmale wie bei internationalen Karten – ergänzt um die japanische Rückseite und das Kartenformat.

Set-Symbol unten rechts

Das kleine Symbol neben Nummer und Seltenheit gehört zu genau einer Erweiterung. Über die Set-Übersicht lässt sich das Symbol dem Set zuordnen.

Illustration und Kartenname

Dieselbe Illustration erscheint meist nur in einer Auflage. Beim Scan werden Name und Bildmerkmale ausgelesen; du bestätigst den passenden Druck aus der Vorschlagsliste.

Serienlogo und Regelkasten

Serienlogo, Copyright-Zeile und der Regelkasten am unteren Rand zeigen den Erscheinungszeitraum. Damit fallen Nachdrucke und Erstauflagen auseinander.

Rückseite und Format

Japanische Drucke haben eine abweichende Rückseite und Kartenkante. Das entscheidet, welche Preisreihe überhaupt gilt.

Grading für japanische Karten: Anbieter vergleichen

Japanische Karten werden nach denselben Kriterien bewertet wie internationale. Entscheidend sind Kosten, Einsendeweg und wie stark der Slab beim Wiederverkauf nachgefragt wird.

Zum Grading-Hub: Kriterien, Kosten und Preis-Check

Preis, Laufzeit und Einsendeweg im Vergleich

Alle Angaben stammen von den Anbietern selbst und können sich ändern. Der Wiederverkaufswert beschreibt die Nachfrage nach dem jeweiligen Slab, keine Preiszusage.

  • PSA
    Subgrades: nein
    Wiederverkauf: sehr hoch
    Preis ab (Anbieterangabe)
    ab 79,99 USD pro Karte (Regular; Value-Tarife derzeit pausiert)
    Bearbeitungszeit
    je nach Tarif mehrere Wochen bis Monate
    Einsendung
    USA (Einsendung aus der EU per Versanddienstleister oder Sammel-Einsendung)
  • SGC
    Subgrades: nein
    Wiederverkauf: hoch
    Preis ab (Anbieterangabe)
    ab 50 USD pro Karte im Standardtarif (Anbieterangabe; zuvor 18 USD, im September 2026 erhöht)
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter über 40 Werktage im Standardtarif, Expedited-Tarife 2–3 Werktage
    Einsendung
    USA (Einsendung aus der EU per Versanddienstleister oder Sammel-Einsendung)
  • CGC
    Subgrades: ja
    Wiederverkauf: hoch
    Preis ab (Anbieterangabe)
    Economy ab 22,61 € pro Karte (bis 1.000 € Kartenwert)
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter mehrere Wochen, abhängig vom Tarif
    Einsendung
    Deutschland (TCG-Grading in München)
  • GSG
    Subgrades: ja
    Wiederverkauf: regional
    Preis ab (Anbieterangabe)
    20,99 € pro Karte ohne Subgrades, 23,99 € mit Subgrades (Anbieterpreise)
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter mehrere Wochen, abhängig vom Einsendevolumen
    Einsendung
    Deutschland (Schwegenheim, Rheinland-Pfalz)
  • ACE
    Subgrades: ja
    Wiederverkauf: mittel
    Preis ab (Anbieterangabe)
    ab 18 GBP pro Karte (Basic); Mitgliedertarife laut Anbieter ab 12 GBP
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter 30 Werktage im Basic-Tarif, 2 Werktage im schnellsten Tarif (Angaben in Werktagen, ohne Versand)
    Einsendung
    Großbritannien (Einsendung aus der EU per DHL-Abgabestelle, laut Anbieter ab 20 Karten versandkostenfrei)
  • BGS
    Subgrades: ja
    Wiederverkauf: hoch
    Preis ab (Anbieterangabe)
    je Tarif, Einstieg im mittleren zweistelligen Bereich
    Bearbeitungszeit
    je nach Tarif mehrere Wochen
    Einsendung
    Europa/Deutschland
  • TAG
    Subgrades: ja
    Wiederverkauf: mittel
    Preis ab (Anbieterangabe)
    Listenpreise 22–299 USD pro Karte; laut Anbieter sind die günstigen Tarife derzeit pausiert, buchbar ab 149 USD (Priority)
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter 5 Werktage im Priority-Tarif; günstigere Tarife 15–45 Werktage, derzeit pausiert
    Einsendung
    USA/Kanada (Einsendung aus der EU per Versanddienstleister)
  • AOG
    Subgrades: ja
    Wiederverkauf: regional
    Preis ab (Anbieterangabe)
    Preise laut Anbieter-Shop (Einzeltarife und Bundles); kein einheitlicher Fixpreis veröffentlicht
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter abhängig vom gewählten Service
    Einsendung
    Deutschland (Schwaig bei Nürnberg)
  • PGS
    Subgrades: nein
    Wiederverkauf: regional
    Preis ab (Anbieterangabe)
    19,95 € pro Einzelkarte im Standard-Grading, 15,95 € ab 50 Karten (Anbieterpreise, Fixpreis ohne Wertstaffel)
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter 13–15 Werktage im Standard-Grading, schnellere Services bis Same-Day gegen Aufpreis
    Einsendung
    Deutschland
  • AP
    Subgrades: ja
    Wiederverkauf: regional
    Preis ab (Anbieterangabe)
    19,90 € Festpreis pro Karte (Anbieterpreis, inkl. MwSt., zzgl. Versand)
    Bearbeitungszeit
    laut Anbieter etwa 5 Werktage
    Einsendung
    Deutschland (Schüttorf)

Stand der Angaben: 2026-08-12 · Quelle: Anbieterangaben (Preisseiten). Keine Gewähr für Tarifänderungen.

Preguntas frecuentes sobre cartas Pokémon japonesas

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